für ein gerechteres Paderborn

Herr Bürgermeister,

verehrte Kolleginnen und Kollegen,

das vergangene Jahr – und damit auch die Haushaltsberatungen – waren geprägt von der Flüchtlingsthematik. Nie zuvor waren mehr Menschen auf der Flucht. Laut UN waren es 2015 ca. 60 Millionen Menschen. Über 8 Millionen fliehen vor Verfolgung, Krieg und Armut. In Paderborn leben mittlerweile rund 3000 von ihnen.

Kippt die Stimmung – oder wird sie gekippt ?

Obwohl immer wieder aus Teilen der Regierung und von einigen Parteien der Staatsnotstand heraufbeschworen wird. Deutschland ist ein reiches, ein gut strukturiertes und ein hilfsbereites Land. Hier gilt es anzusetzen!

Fragten  vor Ort nach (v.l.n.r.): Beate Bliedung, Rainer Lummer, Peter Leppin, Arndt Hüvel, Sonja Grothe, Cornelia Austermeier und (v.r.n.l.) Roswitha Köllner und Reinhard Borgmeier informierten sich bei Dr. Maria Rodehuth (3.v.r) und Volker Hampel (4.v.r.)

Die Paderhalle ist in die Jahre gekommen. Insbesondere die Bestuhlung muss dringend erneuert werden. Das ist mit Investitionen in Millionenhöhe verbunden. Die DIP-Ratsfraktion erkundigte sich vor Ort.

Paderhallen-Geschäftsführerin Dr. Maria Rodehuth und der technische Leiter Volker Hampel stellten die geplanten Maßnahmen vor

Die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) fordert den SC Paderborn auf, in der kommenden Spielzeit vor allem für Familien und für Schüler und Studenten faire Eintrittspreise anzubieten. „Wenn der SC Paderborn von der Stadt Paderborn fast 4 Millionen Euro an öffentlichen Geldern für sein Trainingsleistungszentrum erhält, dann können die Fans zu Recht erwarten, dass der SC Paderborn auch  sozial angemessene, faire Eintrittsgelder für seine Spiele anbietet,“ so Rainer Lummer, DIP-Ratsherr und Mitglied im Sportausschuss der Stadt Paderborn.

Zukunftsweisend:Inklusiv und Integrativ; DIP-Ratsfraktion informierte sich im Pontanus Carrè

v.l.n.r.: Peter Leppin (DIP), Reinhard Borgmeier, Hannelore Erkan (Gezeiten e.V.), Margit Adams (Caritasverband), Raphael Voss (Bereichsleiter Bethel), Rainer Lummer (DIP),Cornelia Austermeier (DIP)

 

„Fraktion vor Ort“, unter diesem Motto besuchte die Demokratische Initiative Paderborn das 2013 fertig gestellte inklusive Wohnprojekt „Pontanus Carré“ im Riemekeviertel. Rafael Voss, Bereichsleiter Bethel und Hannelore Erkan als Vorsitzende des Vereins Gezeiten e.V., stellten das Quartiersprojekt vor. Margit Adams (Caritasverband) ergänzte die Ausführungen und wies darauf hin, dass jetzt auch die Caritas mit einem Büro direkt im Pontanus-Carré vertreten ist.

„Was macht das Besondere des Pontanus-Carrés aus?“, wollte die DIP wissen. „Kennzeichnend für das Projekt ist“, laut Rafael Voss, „die Vielfalt des Zusammenlebens. Neben der ganz „normalen Wohnsiedlung“ leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und es gibt auch ein Mehrgenerationenhaus. Vier unterschiedliche Träger arbeiten hier zusammen: Der Spar- und Bauverein, die Caritas, Bethel und Gezeiten e.V.“ Voss betonte besonders die Gemeinschaftsaktionen – wie z.B. die Bepflanzung des Hochbeetes – und regelmäßige Veranstaltungen im Begegnungszentrum des Pontanus-Carrés

Herr Bürgermeister,

verehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir beschließen heute über den ersten Haushalt unter der Federführung des neuen Bürgermeisters Michael Dreier. Da kann man schon mal ein bisschen bilanzieren und analysieren.

Das erste Amtsjahr des neuen Bürgermeisters war noch von der Aufstiegseuphorie des SCP geprägt. Nicht zufällig werden die Haushaltsberatungen fast vollständig von der Finanzierung des Nachwuchs- und Leistungszentrums Almepark Nord bestimmt.