Die Frage der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens wird den Rat ohnehin noch mal beschäftigen. Schon jetzt wird das wichtige demokratische Instrument durch das juristische Hick-Hack beschädigt. Daran tragen die Initiatoren maßgeblichen Anteil, da sie völlig offenlassen, was denn ihre Alternativen sind. Jede andere als die vorgelegte Planung kostet auch viel Geld. In der Öffentlichkeit muss eine politische Diskussion über die aufgeworfenen Fragen geführt werden. Dazu gehört z.B. auch der Stellenwert einer modernen und motivierten Verwaltung für ein funktionierendes Gemeinwesen. Das würde die demokratische Stadtgesellschaft stärken.
Nach Überzeugung der Linksfraktion darf an dieser zentralen Stelle der Innenstadt gar nicht klein gebaut werden. Das wäre die pure Verschwendung von Grundstückswerten. Es muss aber so flexibel geplant werden, dass auch andere Nutzungen möglich sind, wenn sich die Raumbedarfe der Verwaltung ändern. Die Bedarfe der Zukunft kann heute niemand seriös voraussagen.