Zum 1. August dieses Jahres sind gesetzliche Änderungen beim BuT in Kraft getreten, die Auswirkungen auf die Vergabebedingungen haben (z.B. rückwirkender Anspruch, Geldzahlungen), heißt es weiter in der Pressemitteilung der Linksfraktion.

„Es ist wichtig zu wissen, ob und wie diese Änderungen in Paderborn umgesetzt werden“, so Köllner. „Ob die Kinder die wenigen Hilfen aus diesem Gesetz bekommen, hängt von den Kommunen ab, die nur teilweise einen unbürokratischen Zugang ermöglichen. Grundsätzlich sind die mit dem sogenannten „Starke-Familien-Gesetz“ in Kraft getretenen Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket aber allenfalls Trostpflaster. Der Vorschlag des Paritätischen einen individuellen Rechtsanspruch auf Teilhabe im Kinder- und Jugendhilferecht zu formulieren, ist das Mindeste. Notwendig ist eine entsprechende Grundsicherung für alle Kinder, um die Ungleichheit zu beenden.“

Die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses findet statt am 13.11.2019 um 17 Uhr im Sitzungsraum des Jugendamtes (Verwaltungsgebäude Am Hoppenhof).