Zukunftsquartier Alanbrooke: Kreativwirtschaft im Herzen Paderborns

Die Stadtratsfraktion der Linken begrüßt die Pläne für das Zukunftsquartier auf dem Gelände der ehemaligen Alanbrooke Kaserne und machte sich jetzt vor Ort ein Bild. Matthias de Jong, Geschäftsführer des Blau Creative Business Hub (Betreiber) führte die Gruppe über das Gelände.

Von den ehemals 92 Gebäuden der Alanbrooke-Kaserne sind die denkmalgeschützten Bauten erhalten geblieben. Hier entsteht ein neues Kreativ-Quartier. De Jong, betont: „Es handelt sich um ein innovatives Zentrum, das darauf abzielt, die Kreativwirtschaft und Start-ups zu fördern.“

"Wir sehen in diesem Projekt eine große Chance für die Stadt und verfolgen gespannt die weiteren Entwicklungen", sagt Reinhard Borgmeier, Fraktionschef und Bürgermeisterkandidat der Linken.

Das Kreativ-Quartier wird Büros, Coworking Spaces, Gastronomie und Eventlocations bieten. Block 4 ist als Zentrum für Jungunternehmer und Kunsthandwerk geplant, während Block 1 Künstlern und einer Kunstschule Platz bietet. Zudem sind zwei Azubi- und Studierendenheime vorgesehen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der Nelson Mandela Platz soll laut de Jong als lebendiger Veranstaltungsort "umsonst und draußen" genutzt werden“. 

Marie Lampe, für die Linke im Kulturausschuss fragte nach den Bedingungen für das Studierendenheim: „Ist für das Studierendenheim schon klar, was das für Wohnungen werden? Wie teuer werden die sein?“ De Jong antwortete, dass es sich um subventionierten Wohnungsbau handelt, die Preise jedoch noch nicht feststehen und auch für die Vergabe gäbe es noch keine Richtlinien.

Abschließend bedankte sich Reinhard Borgmeier bei de Jong für Besichtigungstour über das Gelände. Allerdings bedauerte er, dass auf dem Geländer kein Jugendzentrum entsteht: "Denn somit ist eine Chance vertan, auch einen interessanten Treffpunkt gerade für junge Menschen zu schaffen."