Zum Hauptinhalt springen
Zusammenkunft zum Austausch: Eva Dreier (9.v.l.), Reinhard Borgmeier (4. v.l.) und weitere Vertreter der Linken trafen sich mit Aktiven der Quartiere Gerd Todt (2.v.l., Kaukenberg), Elisabeth Surrey-Kroschewski (3.v.l., Kaukenberg), Peter Leppin (5.v.l., Im Lichtenfelde) und Joachim Faulde (8.v.l., Auf der Lieth) Foto: Die Linke

Quartiersarbeit stärkt den Zusammenhalt Die Linke im Austausch mit den Initiativen aus „Im Lichtenfelde“, „Auf der Lieth“ und „Kaukenberg“

Die alltägliche Lebensqualität wird stark durch soziale Kontakte bestimmt. Anlaufstellen im jeweiligen Stadtquartier spielen dabei eine große Rolle, um den Zusammenhalt zu fördern, Einsamkeit entgegenzuwirken und Beteiligung zu stärken. Die Linke nahm jetzt an einem Treffen der Quartiere „Im Lichtenfelde“, „Auf der Lieth“ und „Kaukenberg“ im Caritas-Quartierstreff „Im Lichtenfelde“ teil. Die Initiativen haben ihre Arbeit vorgestellt und sich im Gespräch ausgetauscht.

Gerd Todt, für die Linke im Umweltausschuss, aktiv im Quartier „Kaukenberg“ und im Nachbarschafstreff Süd-Ost, betonte: „Wir müssen der Politik klar machen, wie wichtig Quartiers-arbeit ist.“ Dem stimmte auch Elisabeth Surrey-Kroschewski, Vorsitzende des Vereins „Kaukenberg e.V.“ zu. 

Peter Leppin ergänzte für das Lichtenfelde-Quartier: „Quartiersarbeit ist sehr individuell, je nachdem wie das Quartier beschaffen ist.“

Joachim Faulde, im Vorstand des Nachbarschaftstreffs Süd-Ost im Quartier „Auf der Lieth“, stellte eine allgemeine Präsentation zum Thema Quartiere vor und erläuterte, dass gelingende Quartiersarbeit verlässliche Strukturen, professionelle Koordination und politische Unterstützung braucht. Zur konkreten Wirkung und Stabilität wollte Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken wissen: „Wie verlässlich sind die Strukturen bei der Quartiersarbeit? Wo droht hier etwas wegzubrechen? Braucht es hauptamtliche Mitarbeitende?“ Faulde antwortete: „Ich bin froh, dass wir einen Verein haben; dadurch ist eine Struktur gegeben.“ Quartiersarbeit brauche professionelle Träger, aber sie brauche auch die Unterstützung der Politik. Leppin äußerte sich besorgt hinsichtlich der Finanzierung: „Zur Zeit werden wir noch zu 2/3 von der Stadt finanziert.“ Man müsse schauen, wie es in Zukunft weitergehe.

Eva Dreier, Co-Fraktionsvorsitzende der Linken, thematisierte die ehrenamtlichen Strukturen: „Wie ist die ehrenamtliche Arbeit gewachsen? Wie entstehen die Angebote und wie werden ehrenamtliche Personen gewonnen?“ Faulde verwies darauf, dass die Menschen vor Ort direkt angesprochen und dann gezielt eingebunden würden. Todt ergänzte für den Kaukenberg: „Wir achten darauf, was die Leute möchten und generieren daraus die Angebote. Wichtig sind auch die Räumlichkeiten: dabei sind wir auf die Unterstützung der Stadt angewiesen.“

Zum Abschluss wurde hervorgehoben, welche Bedeutung die öffentliche Wahrnehmung habe. Faulde betonte, es sei wichtig, dass man immer wieder an die Öffentlichkeit gehe, etwa durch die Homepage, die Presse und die Stadtteilzeitung. 

Borgmeier bedankte sich bei den Organisatoren des Treffens und versicherte: „Wir haben die Quartiersarbeit auch weiter im Blick und helfen, wenn Unterstützung gebraucht wird.“

Zurück zum Kopf der Seite