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Reinhard Borgmeier kritisiert die drohende Brauerei-Schließung scharf (Foto: N. Erlanger)

Linksfraktion im Stadtrat: "Das ist auch unser aller Bier".

"Das ist ein schwerer Schlag für die rund 120 Kolleginnen und Kollegen der Paderborner Brauerei. Seit 2021 haben sie auf viel Geld verzichtet, für das Versprechen einer Standortsicherung bis 2028. Das wurde vertraglich gesichert. Heute zeigt sich erneut: Verzichten lohnt sich nicht. Die hohen Investitionen wurden praktisch von den Beschäftigten finanziert. Die Belegschaft wird doppelt bestraft", kommentiert Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Paderborner Stadtrat, das Vorgehen der Haus-Cramer-Gruppe. Es geht aber auch um den Wirtschaftsstandort Paderborn. 

"Erst Stute, dann das Ausbesserungswerk, danach DS Smith: Die Brauerei ist jetzt das dritte namhafte Paderborner Unternehmen im Krisenmodus. Das sind alles keine guten Anzeichen für den Wirtschaftsstandort Paderborn. Deshalb ist das auch unser aller Bier", sorgt sich Borgmeier, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist. Die Linksfraktion kündigt zeitnah Gespräche mit der zuständigen Gewerkschaft NGG und dem Betriebsrat an.

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