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Ratsfrau Elke Süsselbeck (links) und Stadtverbandssprecher der Linken Ecki Steinhoff (hinten links) beim Gespräch mit Aktiven im Nachbarschafts-Treff
(Foto: Die Linke)

Besuch des Nachbarschafts-Treff „Auf der Lieth“

Die alltägliche Lebensqualität wird stark durch soziale Kontakte bestimmt. Anlaufstellen im jeweiligen Stadtquartier spielen dabei eine große Rolle. Ein gutes Beispiel für einen solchen Treffpunkt bietet der Nachbarschafts-Treff „Auf der Lieth“. Die Linke hat sich vor Ort umgeschaut und das Gespräch mit den Aktiven gesucht.

Ecki Steinhoff, Stadtverbandssprecher der Linken zeigt sich begeistert über die Einrichtung des Treffpunktes. Karl-Josef Feischen, der den Wohnverbund vom LWL leitet und sich im Treff engagiert, betont die große Eigeninitiative vor Ort: „Jeder hat dazu beigetragen.“

Dank des großen Engagements von Ehrenamtlichen haben sich die Räume des ehemaligen Cafés Wimmer mittlerweile zu einem gemütlichen Treffpunkt gemausert. Der Treff – in dem es keinen Verzehrzwang gibt, wie die Ehrenamtliche Margret Schmitz betont – ist für Menschen jeden Alters gedacht. Zweimal wöchentlich hat er geöffnet, doch dabei soll es nicht bleiben. „Wir planen weitere Angebote, so sind z.B. auch Vorträge oder ein musikalisches Programm denkbar“, sagt Joachim Faulde, der im Quartier wohnt und die inhaltlichen Angebote koordiniert.

„Wir wissen, dass Projekte wie der Nachbarschafts-Treff sich positiv auf die Quartiersentwicklung auswirken, indem sie auch das Miteinander der Generationen fördern. Wie sieht es hier mit der Beteiligung auch von jüngeren Menschen aus“, fragt Ratsfrau Elke Süsselbeck. Faulde verweist auf die Nähe zur Gesamtschule Kaukenberg und bestätigt, dass es bereits Kontakte gäbe, die jetzt weiterentwickelt werden sollen.

Süsselbeck möchte auch erfahren, ob noch Unterstützung für das Café benötigt wird und wie diese aussehen könnte. „Für die Organisation des Treffs wird dringend eine hauptamtliche Unterstützung gebraucht“, sagt Feischen, „denn es wäre auch sinnvoll, hier eine Art Bürgerservice zu schaffen, eine Anlaufstelle für Menschen, die beispielsweise Hilfe im Zusammenhang mit Behörden brauchen.“ Dabei spiele auch das Thema Digitalisierung eine Rolle, da im Quartier ein großer Anteil von älteren Menschen wohne, die weder Computer noch Drucker besäßen. Auch Joachim Faulde stimmt dem zu: Die Grenze mit ehrenamtlichen Kräften sei schon erreicht, professionelle Hilfe werde dringend benötigt.

„Die Linke wird die Entwicklung des Nachbarschafts-Treffs weiter verfolgen“, betont die Ratsfrau und ver-spricht: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieser Treffpunkt für alle Bürger:innen verstetigt wird und befürworten die Einrichtung einer hauptamtlichen Stelle hier vor Ort für die Koordination der Quartiersarbeit.“

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