Linke besucht den Verein PaderFutterNapf

Seit 10 Jahren besteht der PaderFutterNapf e.V. bereits in Paderborn. Aktuell sind rund 450 Haushalte mit etwa 650 Tieren registriert; zwei Drittel bis drei Viertel davon kommen aus Paderborn, der Rest aus dem Kreis. Der Verein steht seit Herbst 2025 unter der Schirmherrschaft des Landrats und hat seinen

Wirkungsbereich seitdem auch offiziell auf das gesamte Kreisgebiet ausgeweitet. Alle Angebote werden ehrenamtlich erbracht: es gibt 52 Mitglieder, davon 12 Aktive. Jetzt machte sich die Linke im Rahmen ihres Formates „Fraktion vor Ort“ ein Bild von der Arbeit des Vereins und traf sich mit dem Geschäftsführer des Vereins Wilfried Fuchs.

„Uns interessiert wie der PaderFutterNapf Menschen und ihre Tiere unterstützt“, sagt Ratsfrau Vivianne Butov“ und fügt hinzu: „Die Linke sieht, dass in Zeiten drohender Kürzungen im sozialen Bereich auch die Versorgung von Haustieren oft schwierig ist; deshalb ist eine Initiative wie der PaderFutterNapf sehr wichtig.“ In diesem Zusammenhang sei natürlich die Finanzierung des Vereins von zentraler Bedeutung.

„Hilfe erhalten Menschen mit Nachweis von Bürgergeld oder Sozialhilfe sowie Rentnerinnen und Rentner mit sehr kleinen Renten (bis ~1.200 €); berechtigte Haushalte bekommen das Futter komplett gestellt und erhalten auch Unterstützung wenn ein Besuch beim Tierarzt ansteht“, erläutert Fuchs. Die Finanzierung des Vereins erfolge ausschließlich durch Spenden; ein Teil der Fixkosten, wie Miete, Strom, Heizung würden durch eine Vermietung von Werbeflächen an den Fenstern der Vereinsräume gedeckt. Es gäbe aber auch die Möglichkeit einer Mitgliedschaft für 24 Euro pro Jahr. Derzeit macht dem Verein, der sich über neue aktive Mithelfende freuen würde, die Baustelle direkt vor der eigenen Haustür sehr zu schaffen.

„Wie erfahren die Menschen, dass es Ihren Verein gibt?“ wollte Christopher McCellan, der die Linke in Schloß Neuhaus vertritt, wissen. Fuchs verweist auf Infostände, die der Verein regelmäßig bei Veran-staltungen – z.B. Frankfurter Weg Fest – oder auch auf Wochenmärkten durchführen würde. Zudem gäbe es auch Spendenboxen in Supermärkten.

Ratsfrau Butov bedankte sich für das informative Gespräch und sicherte zu, dass die Linke weiterhin die Entwicklung des Vereins mit Interesse verfolgen würde.