Linke fordert Sachstandsbericht zur aktuellen Kita-Situation.

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Die Situation in den Kitas spitzt sich landesweit und damit auch in Paderborn dramatisch zu. Deshalb hat die Linksfraktion für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 21.09.2023 einen Sachstandsbericht beantragt. 

"Durch steigenden Kostendruck und Personalmangel sind Kitas in eine Schieflage geraten, was Eltern und Kinder erheblich zu spüren bekommen", sagt Ratsfrau Roswitha Köllner. Kürzung von Öffnungszeiten, Zusammenlegungen von Gruppen als Folge von Personalmangel bereiten Eltern und Kindern Probleme und erschweren die Arbeitssituation der Erzieherinnen und Erziehern erheblich. Wie wird in den städtischen Kitas mit dieser Situation umgegangen, welche Lösungs-ansätze sieht die Stadt hier? Das ist ein Teil, über den der  Sachstandsbericht informieren soll.

Im 2. Teil möchte die Linksfraktion Auskunft über die Situation der kirchlichen und freien Träger von Kitas. Sie ächzen besonders unter dem Kostendruck. In einem Brandbrief haben Kita-Träger bereits mitgeteilt, dass die mangelhafte Finanzierung der Kitas deren Fortbestand gefährde.

"In dieser Situation ist es wenig hilfreich, nur auf die Zuständigkeit des Landes zu verweisen" sagt Köllner. Hier ist auch die Stadt gefordert, aktiv in einen Austausch mit den kirchlichen und freien Trägern zu treten.“ Was hier bisher geschehen ist und welche Lösungsansätze  oder vorübergehende Unterstützungsmöglichkeiten die Stadt sieht, darüber erhofft sich Köllner Auskunft in dem beantragten Sachstandsbericht.

"Die Stadt muss regional, aber auch überregional ihre Möglichkeiten nutzen“, so Köllner. "Eltern und Kinder brauchen Sicherheit für den Fortbestand ihrer Kita.“