Linke möchte Kraftverkehrsgesellschaft Paderborn (KVP) in Padersprinter integrieren
(Foto: Die Linke)
Die Stadt Paderborn hat viele eigene Gesellschaften, darunter die nicht ganz so bekannte Kraftverkehrs-gesellschaft Paderborn (KVP).Die KVP wurde 1988 noch unter der Regie der PESAG gegründet. Die Entstehung hat historische Gründe. Als reine Personalgesellschaft ging es im Wesentlichen um die Vermeidung tarifvertraglicher Ansprüche der Versorgungsbranche und des Öffentlichen Dienstes. Heute gilt bei der KVP ein Haustarifvertrag, der sich ganz wesentlich an den TV-N anlehnt. Es gibt auch keine Altbeschäftigten mit PESAG-Verträgen mehr. Heute ist sie eine hundertprozentige Tochter des Pader-sprinters. Es gibt keine objektiven Gründe mehr für das Bestehen von zwei Gesellschaften unter einem Dach.
„Die Gesellschaft verursacht aber eigene, unnötige Kosten. Es muss u.a. ein Geschäftsbericht erstellt und ein Wirtschaftsprüfer finanziert werden. Somit sehen wir in der Auflösung der KVP und der Integration in den Padersprinter auch ein Einsparungspotential. Das wäre übrigens auch Bürokratieabbau konkret“, begründet Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Paderborner Stadtrat, einen Antrag der Linken für den Haupt- und Finanzausschuss. Demnach soll die Verwaltung wird beauftragt werden, gemeinsam mit Aufsichtsrat und Geschäftsführung der PKB und der Geschäftsführung des Padersprinters die Auflösung der Kraftverkehrsgesellschaft Paderborn (KVP) und die Integration der KVP in den Padersprinter zu prüfen. Der Ausschuss tagt am kommenden Dienstag im Rathaus.

