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Häusliche Gewalt: Hilfsangebote für Männer? / Beratung von queeren Menschen - Anfragen im Gleichstellungsausschuss

Vertritt DIE LINKE im Gleichstellungsausschuss: Elke Süsselbeck

Welche Hilfsangebote und Beratungen gibt es in der Stadt Paderborn für Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind? will die Fraktion DIE LINKE. wissen und stellt eine entsprechende Anfrage für die nächste Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 11. März.

Die Pandemie verzeichnet eine Zunahme von Opfern häuslicher Gewalt. Dabei ist häusliche Gewalt gegen Männer noch immer ein Tabuthema. Männliche Verletzbarkeit verschwindet hinter den üblichen Rollenklischees, ein Mann muss stark und nicht verletzbar sein.

"Zwar richtet sich der Großteil der häuslichen Gewalt gegen Frauen, dass aber auch Männer Opfer häuslicher Gewalt sein können, sollte nicht länger ein Tabuthema sein", meint Elke Süsselbeck, die DIE LINKE. im Gleichstellungsausschuss vertritt. 

Eine weitere Anfrage der Linksfraktion nimmt die Arbeit der Gleichstellungsstelle als Anlaufstelle für Gewalt und Diskriminierungsfragen in den Blick. In den Grunddaten des städtischen Haushaltsplans für 2021 ist der Bereich Queer / LSBTI* nicht ausdrücklich erwähnt. Laut der Pilotstudie

"Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen von homosexuellen Jugendlichen in Deutschland" erfahren gleichgeschlechtlich orientierte Menschen und solche, die sich nicht zur Gruppe Junge / Mann bzw. Mädchen / Frau zugehörig fühlen, vermehrt Diskriminierung.

"Die Gleichstellungsstelle ist dabei im besonderen Maße als Beratungsstelle gefordert", meint Süsselbeck und ergänzt: "Aus diesem Grund möchten wir erfahren, welche Aus- und Fortbildungen geplant sind, damit die Beschäftigten der Gleichstellungsstelle ihre Beratungsaufgabe hier entsprechend wahrnehmen können."

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