für ein gerechteres Paderborn

Bereits die 1. Paderboner Sozialkonferenz verlangte 2009 in ihrer "Paderborner Erklärung" regelmäßige Armuts- und Reichtumsberichte für die Stadt. Die Linksfraktion / offene Liste brachte das Thema jetzt mit einer Anfrage auf die Tagesordnung des Sozialausschusses.

Peter Leppin, der die Linksfraktion / offene Liste im Sozialausschuss vertritt, wollte wissen, „warum diese Forderung bisher nicht umgesetzt wurde.“ Laut Sozialdezernent Wolfgang Walter hätten die Kommunen keine Möglichkeiten, solche Berichte zu erstellen, weil sie nicht an die Daten kämen.

Linksfraktion / offene Liste stellt Anfrage im Sozialausschuss

Peter Leppin vertritt die Linksfraktion / offene Liste im Sozialausschuss

In Deutschland gelten Personen als arm, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens haben. Der Paritätische Wohlfahrtsverband verzeichnet in seinem Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2017 eine überdurchschnittliche Armutsquote in NRW von 17,5 Prozent.

Die Linksfraktion / offene Liste stellt jetzt eine Anfrage zur Armutsentwicklung in Paderborn. Bereits die 1. Paderboner Sozialkonferenz forderte 2009 in ihrer "Paderborner Erklärung" regelmäßige Armuts- und Reichtumsberichte für die Stadt. Die Linksfraktion möchte wissen, warum diese Forderung nicht umgesetzt wurde.

"Ein Leben ohne eigene Wohnung ist hart", sagt Roswitha Köllner, als Ratsfrau für die Linksfraktion im Jugendhilfeausschuss. "Besonders die zurzeit herrschende eisige Kälte setzt den Betroffenen zu. Oft nur notdürftig ausgerüstet mit einem Schlafsack können sie schnell in eine lebensbedrohliche Lage kommen. Hilfe ist hier dringend geboten." Laut Sozialministerium erhöhte sich die Zahl der wohnungslosen Menschen in Nordrhein-Westfalen seit 2011 um fast 60% auf über 25.000. Allein in OWL hat sie sich auf fast 2800 nahezu verdoppelt.
Vor diesem Hintergrund stellt die Linksfraktion / offene Liste im nächsten Jugendhilfeausschuss eine Anfrage zum Thema Obdachlosigkeit.

Die zunehmende Zahl der wohnungslosen Menschen beschäftigt auch die Linksfraktion / Offene Liste. Seit 2011 erhöhte sich ihre Zahl in Nordrhein-Westfalen laut Sozialministerium um fast 60 % auf über 25.000. Die Linksfraktion / Offene Liste wollte sich ein Bild machen über die Situation wohnungsloser Menschen in Paderborn. Sie besuchte den Verein KIM- Soziale Arbeit e.V., der sich als Verbund unterschiedlicher sozialer Einrichtungen um Menschen in schwierigen Lebenssituationen kümmert.

Der Nahkauf am Lichtenturmweg schließt zum 31. Mai dieses Jahres. Damit entfällt für alle Anwohner/innen die Möglichkeit fußläufig einzukaufen.
Auf Initiative der DIP hatte im April zu diesem Thema eine Anwohnerversammlung stattgefunden, bei der auch Vertreter der Stadt anwesend waren. Bislang ist noch kein Nachfolger für das Lebensmittelgeschäft gefunden worden. Jetzt sind die Anwohner direkt an Bürgermeister Dreier herangetreten, mit der Bitte, doch noch eine Lösung für den Erhalt der Nahversorgung am Lichtenturmweg zu finden.

Wie kann es mit der Nahversorgung am Lichtenturmweg weitergehen? Über dieses Thema diskutierten am Donnerstagabend ca. 50 Anwohner in der Marienschule. Eingeladen hatte die Initiative zur Erhaltung der Nahversorgung am Lichtenturmweg, vertreten durch Peter Leppin. Auch die technische Beigeordnete der Stadt, Claudia Wanecke, Heiner Buitkamp als Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) sowie der Fraktionsvorsitzende der DIP, Reinhard Borgmeier nahmen an der Versammlung teil.

Auch Studierende fordern den Erhalt der Nahversorgung am Liechtenturmweg. Her mit den Ínitiatoren der Anwohner-Versammlung Reinhard Borgmeier und Peter Leppin

Die Schließung des Nahkaufs am Lichtenturmweg zum 31. Mai dieses Jahres ist beschlossene Sache. Dagegen wehren sich jetzt die Anwohner. Über 70 drängelten sich am vergangenen Freitag im Eingangsbereich des Marktes und machten ihrem Ärger Luft. Eingeladen hatte die Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP). Der jetzige Betreiber war ebenfalls eingeladen worden, konnte aber wohl aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Der Nahkauf am Lichtenturmweg schließt zum 31. Mai dieses Jahres. Damit entfällt für alle Anwohner/innen die Möglichkeit fußläufig einzukaufen. Um die Meinung und Anregungen der Betroffenen zu erfahren, regt die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) für kommenden Freitag ein Treffen mit allen Anwohnern/innen an.
"Besonders ältere Mitbürger/innen und Menschen mit Behinderung sind von der Schließung betroffen", so der DIP-Fraktionsvorsitzende Reinhard Borgmeier. Für diese Personengruppe sei oftmals auch der Weg zum Südring-Einkaufszentrum zu weit, da ihnen selbst das Busfahren schwerfalle. Nicht unterschätzen dürfe man auch die "soziale Komponente" des Einkaufladens als Ort des Austausches, meint Borgmeier, der auch Mitglied im Bauauschuss ist und fügt hinzu: "Der DIP ist es wichtig, mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen, um ihre Sorgen, aber auch ihre Ideen wie es evtl. weitergehen könnte, zu erfahren."
Das Treffen mit den Anwohner/innen findet am Freitag, den 17. März um 15 Uhr direkt vor dem Nahkauf statt. Alle Betroffenen und Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.