für ein gerechteres Paderborn

Linksfraktion / Offene Liste stellt Anfrage im Rat

In der nächsten Ratssitzung thematisiert die Linksfraktion / Offene Liste die Frage nach flächendeckendem WLan innerhalb von Paderborn. Sie verweist darauf, dass die EU bis 2020 insgesamt 120 Mio. Euro für die Einrichtung von öffentlichen Hotspots zur Verfügung gestellt hat. Da bei der Vergabe dieser Fördermittel nach Reihenfolge der eingegangenen Anträge entschieden wird, möchte die Linksfraktion wissen, ob die Stadt bereits einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

„Seitens des Bürgermeisters wurde immer wieder betont, dass das Thema Digitalisierung vorangetrieben werden soll“, sagt Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion / Offene Liste. Bis heute gäbe es kein flächendeckendes WLan in Paderborn, was jedoch eine der technischen Voraussetzungen sei, damit digitale Angebote kostenlos bei den Bürgern ankämen, so Borgmeier.
Die nächste Ratssitzung findet statt am Montag, den 5. Februar um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

"Ein offenes W-LAN ist ein besonderer Service für Bürger und Gäste der Stadt. Es ergänzt und erhöht die Attraktivität der Stadt Paderborn als Hochtechnologiestandort wie auch als Reiseziel für Geschäftsreisende, Besucher und Touristen." Mit dieser Begründung hatte die DIP die Verwaltung bereits im November 2014 um einen Sachstandsbericht zum Thema Freifunk gebeten. Seitdem hat es – vor allem durch private Initiative - Fortschritte gegeben. Da der Beitrag der Stadt Paderborn und die Nutzung öffentlicher Gebäude nach wie vor unklar sind, stellt die DIP jetzt erneut eine Anfrage an die Verwaltung."Die DIP sieht die Stadt Paderborn in der Verpflichtung den, für unseren IT-Standort und unsere Zukunft so wichtigen Erfolgsfaktor Freifunk aktiv zu entwickeln“, so Reinhard Borgmeier.

Verwaltung soll offenes Highspeed-Netz prüfen

In einem Antrag der Ratsfraktion der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob in der Paderborner Innenstadt ein freies und einheitliches Highspeed W-LAN für mobile Geräte eingerichtet werden kann. Reinhard Borgmeier, DIP-Fraktionsvorsitzender, betont, dass neben den technischen und rechtlichen Voraussetzungen auch eine Finanzierung und Organisation durch lokale Akteure sowie die Möglichkeiten einer Vernetzung mit bestehenden W-LAN-Netzen untersucht werden solle.