Hesse-Wäldchen: Kein einziger neuer Baum wird gepflanzt!
Erneut behauptet Hans J. Hesse, Geschäftsführer von Hesse Mechatronics, dass für die Rodung des 2.650 m² großen Hesse-Wäldchens 12.000 m² Wald neu aufgeforstet würde.
„Diese Behauptung wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig“, kritisiert Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat, „das ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Im Durchführungsvertrag zum Bebauungsplan heißt es ausdrücklich: 'Insgesamt 11.232,5 m² werden dem Verfahren zur II. Änderung des Bebauungsplanes Nr. SN 282 „Hesse Mechatronics“ zugeordnet'.“
Das bedeutet konkret: Auf der bereits bestehenden Kompensationsfläche der Stadt Paderborn, südlich des George-Marshall-Rings, wird nicht ein einziger neuer Baum gepflanzt. Das Unternehmen kauft der Stadt für rund 37.00 € lediglich das Recht ab, die Fläche anrechnen zu lassen.
„Niemand hat sich bisher gegen Erweiterungspläne des Unternehmens gestemmt. Im Gegenteil. Es gibt aber keinen vernünftigen Grund, das Parkhaus nicht auf der vorgeschlagen, städtischen Alternativfläche zu bauen. 70 Meter Entfernung sind zumutbar. Wenn diese Einsicht vorhanden wäre, könnte die Erweiterung wahrscheinlich schon fertig sein“, so Borgmeier.

