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Symbolfoto: Monika Schröder

Ist Paderborn Mitglied in einem rechtspopulistischen Verein?

Verein deutsche Sprache (VDS) wirbt mit Paderborn

Im November letzten Jahres berichtete u.a. die TAZ über den in Dortmund ansässigen „Verein deutsche Sprache“, kurz VDS. Deren Bundesvorsitzender Walter Kärmer hatte sich in rechtspopulistischer Weise in der Vereinszeitschrift "Sprachnachrichten" geäußert. Vom "aktuellen Meinungsterror unserer weitgehend linksgestrickten Lügenmedien" war dort die Rede und der "Genderwahn" wurde beklagt. Mit Blick auf die Flüchtlingswelle 2015 sprach Krämer von einer "Völkerwanderung".

Der Verein weist auf prominente Unterstützung hin und behauptet, dass - neben anderen Städten - auch die Stadt Paderborn dort Mitglied ist. Vor diesem Hintergrund erfragt DIE LINKE. im nächsten Haupt- und Finanzausschuss, wie es sich mit der Mitgliedschaft Paderborns verhält.

"Wir möchten wissen, ob Paderborn Mitglied im VDS ist, und wie es zu dieser Mitgliedschaft kam", sagt Fraktionsvorsitzender Reinhard Borgmeier. Außerdem sei es wichtig zu erfahren, wann die Mitgliedschaft beschlossen wurde, und ob das durch den Rat geschah. Nicht zuletzt stelle sich die Frage, ob diese Mitgliedschaft weiterhin vertretbar sei und wie eine evtl. Kündigung erfolgen könne.

"Es kann nicht sein, dass Paderborn sich zum Handlanger eines rechtspopulistischen Vereins machen lässt", sagt Borgmeier und fordert: "Es ist dringend geboten, hier eine klare Position zu beziehen und sich von denjenigen zu distanzieren, die solch fragwürdiges Gedankengut verbreiten."


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