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Martina Schu wurde angegriffen. (Foto: Sigrid Urban)

Bundestagskandidatin Martina Schu bei AfD-Kundgebung geschlagen

„Obwohl drei Polizisten in meiner Nähe standen ging der kräftige Mann direkt auf mich zu. In seinem Gesicht war zu sehen, dass er mich als Linke Kandidatin erkannt hat. Erst hat er mich körperlich bedrängt. Als ich dann versucht habe ihn auf Abstand zu halten, wurde ich gezielt mit dem Ellenbogen attackiert. Mein Kopf wurde zurückgeschleudert und ich war völlig benommen", so schildert die Paderborner Bundestagskandidatin der Linken, Martina Schu, den Angriff eines Teilnehmers der AfD-Kundgebung am Mittwoch.

Freunde*innen brachten sie ins Krankenhaus; dort stellten die Ärzte ein Hals-Wirbel-Trauma fest. Die Bundestagskandidatin ist überzeugt, dass der Angriff gezielt erfolgte, denn es war ausreichend Platz, um ohne Probleme an ihr vorbeizugehen. 

„Der Vorfall zeigt, dass die AfD mit ihrer Hetze Gewalt hervorruft", sagt Schu und fügt hinzu: "Ich bin nicht die einzige Linke, die das am eigenen Leib zu spüren bekommt."

Die Linke lasse sich nicht einschüchtern und verfolge weiterhin einen gewaltfreien und antifaschis-tischen Kurs. Die bisherige Politik habe es versäumt, das Problem der Hetze und Gewalt ernsthaft anzugehen. Täglich würden Rechtsradikale Angriffe auf anders aussehende oder anders denkende Menschen verüben.

"Paderborn braucht eine Meldestelle für rassistische und antisemitische Übergriffe. Auf Bundes-ebene muss es endlich dauerhaft finanziell gut ausgestattete Programme gegen Faschismus und rassistische Gewalt geben“, fordert die Bundestagskandidatin der Linken.

Noch vor Ort wurden die Personalien des Täters durch die Polizei festgestellt. Weitere Zeugen stehen zur Verfügung. Martina Schu hat Strafanzeige gestellt.


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