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Reinhard Borgmeier kritisiert die beschlossene Waldrodung scharf. (Foto: Sigrid Urban)

Bäume müssen Parkhaus weichen

Wenn ein junges Unternehmen erfolgreich ist und expandiert, ist das erfreulich. Unerfreulich hingegen ist es, wenn für diese Expansion ein Wäldchen geopfert werden soll.

„Worüber reden wir eigentlich in den letzten Wochen und Monaten?“, fragt sich Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat, „es kann doch nicht sein, dass die ganze Klimadebatte rein theoretisch geführt wird. Sobald es konkret wird knicken alle ein, vor allem die Grünen.“

Das Unternehmen Hesse Mechatronics will bekanntlich ein Parkhaus für die zusätzlichen Beschäftigten bauen und dafür einen Wald roden. In unmittelbarer Nachbarschaft plant der Ahornsportpark schon ein Parkhaus.

„Es muss doch möglich sein, per Baulast den erforderlichen Stellplatznachweis zu erbringen. Das sind doch keine Entfernungen. Außerdem ist reichlich Parkfläche bei Diebold-Nixdorf vorhanden. Da kann man doch kreative Lösungen finden“, bringt Borgmeier sein Unverständnis zum Ausdruck. Zudem sei die Planung sehr kurzsichtig. Das Unternehmen verbaue sich selbst künftige Erweiterungsflächen.

„Der Aufstellungsbeschluss hätte im Bauausschuss nicht gefasst werden dürfen. Jetzt ist der Druck für eine Alternativplanung zunächst weg. Jetzt ist die Öffentlichkeit gefordert. Vor einem Jahr wären die Grünen noch auf die Barrikaden gegangen. Jetzt sind die Umweltverbände gefragt“, so Borgmeier.


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