Das führt dazu, dass die Gebäudekante des neuen Stadthauses, einschließlich des Eingangsbereichs, nicht wesentlich in den Straßenraum hineinragt. Auf der anderen Seite behalten wir den Platz für eine behutsame Neugestaltung des Marienplatzes. Dessen Erforderlichkeit ist ja für viele unstrittig,“ begründet Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion, den Vorschlag.

Borgmeier führt ein zusätzliches Argument an: „Als die Innenstadt vor einigen Jahren eine neue Pflasterung bekam, wurde die Marienstraße meterdick mit Beton gegründet, damit die Busse des Padersprinters keine Spurrillen in die Straßendecke ziehen. Das müsste bei einer neuen Trassenfährung natürlich auch erfolgen, es sei denn, die Busse fahren nicht mehr durch die Innenstadt. Aber die Frage ist politisch entschieden.“

In jedem Fall muss das weitere Verfahren mit maximaler Transparenz und öffentlicher Beteiligung fortgesetzt werden und im Zweifel müssen die Bürgerinnen und Bürger am Ende selbst darüber entscheiden, ob die abschließende Entwurfsplanung angenommen wird.