„Kaufland setzt auf den Lebensmittel-Bereich. Real hat ein Warenhauskonzept. Wo bleibt dann nach der Übernahme der Non-Food Bereich?“, wollte Fraktionsvor-sitzender Reinhard Borgmeier wissen. „Muss dort mit massivem Stellenabbau gerechnet werden?“ „Wir wissen im Moment Nichts. Es gibt die Zusage, dass alle Beschäftigten übernommen werden sollen", sagt Thorsten Drechsler, Betriebsrats-vorsitzender bei Real. Allerdings sei die Lage sehr unsicher. Bei Kaufland ist der Personaleinsatz auf Kante genäht. Wie überall im Einzelhandel gäbe es kaum Vollzeitstellen. Das trage sehr zur Verunsicherung der Beschäftigten bei; viele befürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes.

„Die SCP-Group will ein großes Sparprogramm umsetzen“, so Drechsler. „Das betrifft die Kassen und nicht fest angestelltes Personal.“ Sorgen macht sich Bürgermeister-kandidatin Elke Süsselbeck um die fast 40 befristet Beschäftigten, darunter auch stuentische Kräfte. "Wo bleiben die?"
Am Südring arbeiten 186 fest angestellte, oft langjährig Beschäftigte.

„Um noch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen, muss öffentlich Klarheit gefordert werden“, stellt Borgmeier fest „dies gilt insbesondere für die Entscheidung des Kartellamtes. Damit die Beschäftigten nicht länger in Unsicherheit gelassen werden.“