„Im nächsten Jahr sind wir insbesondere was Projekte zum Thema Sexualpädagogik betrifft terminlich schon recht ausgebucht“, verweist Sabine Lüttges, die Leiterin der Einrichtung auf den großen Zuspruch, den dieses Beratungsfeld findet.

Auch das Thema Trans- und Intersexualität kommt mehr in den Blick. Besonders wichtig ist in diesem Bereich die "peer to peer" Beratung, d.h., dass Betroffene selbst andere Betroffene beraten, um so die möglichen Hemmschwellen bei Ratsuchenden abzubauen.

Die Beratungsstelle, die jetzt einen Förderverein gegründet hat, finanziert sich zusätzlich über Spenden. Pro familia in Paderborn war die einzige von landesweit 36 Beratungsstellen in NRW, die keine kommunale Förderung erhalten hat. Das hat sich 2018 geändert, als die Stadt - auf Beantragung der Linksfraktion / offene Liste - erstmalig 10.000 Euro für pro familia in den Haushalt einstellte.
„Das ist ein deutliches Zeichen, wie wichtig und angesehen die Arbeit der Beratungsstelle vor Ort ist“, sagt Roswitha Köllner und ergänzt: „Wir begrüßen das und hoffen, dass die Stadt diese Unterstützung auch zukünftig gewährt.“