Borgmeier hält die veröffentlichte Begründung für Schließung und Abriss des Möbelhaus Finke für völlig fadenscheinig. „Die Pläne muss es schon bei der Übernahme gegeben haben. Hier wurden knallharte, ökonomisch bestimmte Marktentscheidungen getroffen. Gleichzeitig entsorgt man eine Belegschaft, die aufgrund langjähriger Betriebszugehörigkeit und Durchschnittsalter höhere Personalkosten verursacht. Wie bekannt, liegen Löhne und Gehälter in den Kieger Häusern rund
20 Prozent unter dem Niveau von Finke“, kritisiert Borgmeier den Möbel-Milliardär.

Jetzt gehört die Solidarität der Belegschaft, dem Betriebsrat und der zuständigen Gewerkschaft Ver.di, damit dieses brutale Vorgehen möglichst teuer wird. Mitleidsbekundungen sind wohl wenig ange-bracht. Immerhin hat man den Bekundungen und Beteuerungen der Familie Krieger offensichtlich etwas blauäugig Glauben geschenkt.

„Bürgermeister und Rat sollten eine eindeutige Erklärung abgeben. Dazu wäre nächste Woche im Rat eine gute Gelegenheit“, fordert Borgmeier zum Handeln auf.