„Wir möchten erfahren, in welcher Form die Dokumentation von Wilhelm Grabe öffentlich gemacht werden soll, und wie die Stadt mit dem Thema Verfolgung von Roma und Sinti in Paderborn während der NS-Zeit zukünftig umgehen will“, sagt Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion / offene Liste. Ob an die Entwicklung einer Erinnerungskultur gedacht sei und welche Formen dafür denkbar wären, will die Linksfraktion wissen.

„In einer Zeit, in der rechtes Gedankengut wieder salonfähig wird, ist es mehr als notwendig, sich der eigenen Geschichte bewusst zu werden“, meint Borgmeier und fügt hinzu: „In diesem Sinne steht es Paderborn gut an, sich in angemessener Form mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und das auch entsprechend zu dokumentieren.“
Die nächste Ratssitzung findet am Donnerstag, den 11. Juli um 17 Uhr im Rathaus (Sitzungssaal) statt.