Auf Leppins Hinweis, dass Länder und Bund regelmäßig Armutsberichte erstellen, erwiderte Walter, dass beide noch andere Möglichkeiten besäßen. Welche das sind blieb allerdings offen.

„Remscheid und Solingen gehören zu den Kommunen in NRW, die Armutsberichte verfasst haben. Diese Städte haben es offensichtlich geschafft entsprechendes Datenmaterial auszuwerten. Wieso sollte das für Paderborn nicht möglich sein“, fragt sich Leppin.

„Ein Armutsbericht für Paderborn kann der Politik und der Stadtverwaltung Anregungen zur Lösung von sozialen Problemen geben“, resümiert Peter Leppin und ergänzt: „Wichtig dabei ist, dass hier alle Menschen, die von Armut betroffen sind, in den Blick genommen werden. Die soziale Frage ausschließlich an Familien festzumachen, wie es der Paderborner „Kinder- und Jugendbericht - Schwerpunkt Armut macht, reicht nicht." Die Position der Verwaltung keine regelmäßigen Armuts- und Reichtumsberichte für Paderborn zu erstellen, weil angeblich keine entsprechenden Daten vorlägen, bezeichnet Leppin als skandalös. Die Linksfraktion / offene Liste werde sich weiterhin für die Erstellung eines umfassenden Armutsberichtes stark machen, so Leppin.