Die finanzielle Situation in den Familien dürfe nicht auf Kosten der Kinder- und Jugendlichen gehen. Chancengleichheit sei erst dann gegeben, wenn Kinder unabhängig vom elterlichen Einkommen die Möglichkeit hätten, auch außerschulische Angebote wie z.B. das Erlernen eines Musikinstrumentes oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein wahrzunehmen, so die Linksfraktion in ihrer Pressemitteilung. Das Teilhabegesetz sieht das zwar vor, aber die Informationen dazu gelangen oft nicht zu den Betroffenen.

Quartiersarbeit wäre eine Möglichkeit diese Lücke zu schließen, weil dort Quartiersarbeiter vor Ort und somit nahe bei den Menschen sind. Sie könnten Wege aufzeigen entsprechende Leistungen abzurufen und dabei weitergehende Hilfe anbieten.

„Wir müssen aktiv gegen die Kinderarmut vorgehen“, fordert Leppin und ergänzt: Die Stadt Paderborn, die sich selbst gerne als familienfreundlich bezeichnet, ist hier in der Pflicht für mehr Transparenz bei den Hilfsangeboten zu sorgen. Damit die Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird.“