„Der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Gesundheitskarte für Asylbewerber zwischen den großen Krankenkassen und dem Land NRW sowie den Kommunen war überfällig“, erklärt Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP), „damit wird ein Stück Diskriminierung abgebaut. Die Stadt Paderborn sollte jetzt zügig an die Umsetzung gehen.“

Peter Leppin, Vertreter der DIP im Sozialausschuss: „Wir begrüßen diese Bewegung aufseiten der Krankenkassen. Kommunen können so künftig Verträge mit einzelnen Krankenkassen wie beim `Bremer Modell´ abschließen. Damit wird der Weg für eine unbürokratische medizinische Versorgung für Flüchtlinge geöffnet. Die Flüchtlinge müssen nicht mehr bei jeder Erkrankung beim Sozialamt vorstellig werden und die Verwaltung wird entlastet.“

Noch im Mai war ein entsprechender Antrag der DIP im Sozialausschuss abgelehnt worden. Dem Ausschuss war das Thema nicht mal eine Diskussion wert.