Gibt es die Alternativen etwa zum Nulltarif? Angesichts der Höhe der Baukosten und des kommunalen Schuldenstands wird befürchtet, das künftige Infrastrukturmaßnahmen und Investitionen in Bildung und ‚soziale Teilnahme‘ gefährdet seien, heißt es in der Begründung. Ausgerechnet beim letzten Thema haben sich die Initiatoren in den letzten Jahren nun wirklich nicht profiliert. Im Gegenteil!“

Zu groß und zu teuer heißt das am häufigsten vorgetragene Argument. Nach Überzeugung der Linksfraktion darf an dieser zentralen Stelle der Innenstadt gar nicht klein gebaut werden. Das wäre die pure Verschwendung von Grundstückswerten. Es muss aber so flexibel geplant werden, dass auch andere Nutzungen möglich sind, wenn sich die Raumbedarfe der Verwaltung ändern. Die Bedarfe der Zukunft kann heute niemand seriös voraussagen.

„Natürlich kann man auch andere Auffassungen vertreten. Dann sollten sie aber auch genannt werden. Offensichtlich sind sich die Initiatoren aber selbst nicht einig und setzen auf politische Taktik. Denn wer das alles nicht zur Kenntnis nimmt und stattdessen nur mit Millionensummen Emotionen weckt, verfolgt möglicherweise andere Ziele und schadet damit in letzter Konsequenz der kommunalen Demokratie“, so die grundsätzliche Kritik von Borgmeier.