für ein gerechteres Paderborn

Die Möbelbranche ist seit Jahren hart umkämpft. Die Margen sind gering. Mit Rabattschlachten soll die Konkurrenz niedergerungen werden. Aktuell findet ein gewaltiger Konzentrationsprozess statt, an dessen Ende nur noch wenige Möbelmultis übrigbleiben. Das war es dann auch mit den Rabatten.

„Diesem Verdrängungsprozess ist auch Finke zum Opfer gefallen. Wir erleben gerade ein Stück aus dem kapitalistischen Lehrbuch“, kommentiert Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Paderborner Stadtrat, „natürlich hat Krieger die Bilanzen und die Gebäudesubstanz vorher geprüft."

2 Förderanträge im Jugendhilfeausschuss gestellt

In ihrer Haushaltsklausur am letzten Oktoberwochenende hat die Linksfraktion / offene Liste beschlossen, mit zwei Anträgen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Zum einen geht es um die finanzielle Förderung der Queeren Jugendgruppe Paderborn,die sich in den Räumen der Aids-Hilfe trifft. Der Begriff queer wird allgemein als Bezeichnung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle verwendet.
Zu den regelmäßigen Treffen der Queeren Jugendgruppe kommen etwa 60 Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren. Die Linksfraktion / offene Liste beantragt 3000 Euro für Freizeitaktivitäten der Queeren Jugendgruppe in den Haushalt 2019 einzustellen.

Die Linksfraktion / offene Liste besuchte die Paderborner Tafel: (v.l.n.r.) Peter Leppin, Martin Knoth und Uwe Hoffmann (beide Tafel), sowie Beate Bliedung, Reinhard Borgmeier und Katharina Wahl

Für das laufende Jahr 2018 hat die Stadt der Paderborner Tafel einen Mietkostenzuschuss von 30.000 Euro gewährt. Jetzt machte sich die Linksfraktion / offene Liste, die diesen Zuschuss im Rat beantragt hatte, ein Bild vor Ort über die Lage der Tafel. Uwe Hoffmann, 1. Vorsitzender des Vereins Tafel Paderborn e.V., führte durch die Räumlichkeiten und sprach mit der Fraktion.

Linksfraktion / offene Liste sprach mit den Jugendlichen

Freitagabend in den Räumen der Aidshilfe Paderborn: Die Queere Jugendgruppe trifft sich. Nach und nach trudeln immer mehr junge Leute ein; einige stehen bei gutem Wetter noch draußen und unterhalten sich, während es andere in die Küche zieht. Kochen ist angesagt: Diesmal gibt es Salat und eine leckere Kürbissuppe. Da heißt es „ran an das Gemüse“ und schnippeln. „Gemeinsam kochen und essen, dass macht Spaß und fördert außerdem den Zusammenhalt der Gruppe“, sagt Jan Hagelüken, einer der vier Gruppenleiter, der die Gruppe ehrenamtlich betreut. Die Treffen der Gruppe finden zweimal pro Monat, an jedem ersten und dritten Freitag statt.
Um sich selbst ein Bild von der Jugendgruppe zu machen, besuchten Roswitha Köllner und Egbert Steinhoff als Vertreter der Linksfraktion das Treffen der Gruppe.

Antrag der Linksfraktion erfolgreich umgesetzt

Von den 14 städtischen Kinder- und Jugendtreffs werden auf Antrag der Linksfraktion seit Februar vier auch an Samstagen geöffnet.
Betroffen sind das Multicult (Innenstadt), die Villa in Schloss Neuhaus, das Jugendzentrum No.1 auf der Lieth und das Jugendhaus Heide (Stadtheide).

Eine Auswertung im Jugendhilfeausschuss von Maike Dannewald, Jugendamt Paderborn, zeigte jetzt, dass die Ausdehnung der Öffnungszeiten sehr gut von Kindern und Jugendlichen angenommen wird.

Gleich zwei Sachstandsberichte verlangt die Linksfraktion / offene Liste in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses von der Verwaltung.

So geht es zum einem um das Thema zusätzliche Öffnungszeiten für die offene Jugendarbeit am Wochenende. Die Linksfraktion / Offene Liste hatte für 2018 einen Antrag auf zwei weitere Sozialarbeiterstellen für die Wochenendöffnung von vier Jugendzentren gestellt, der mehrheitlich im Rat angenommen wurde. Davon betroffen sind die Einrichtungen Jugendkulturzentrum Multicult, Villa Schloss Neuhaus, Jugendhaus Heide und Jugendtreff No1. Die Linksfraktion / Offene Liste möchte wissen, welches pädagogische Konzept für die Wochenendöffnung entwickelt wurde.