für ein gerechteres Paderborn

Start am Mahnmal: An der Stadtführung zum Thema jüdisches Leben
in Paderborn nahmen rund 35 Interessierte teil.

Gegen das Vergessen hatte die Linksfraktion / offene Liste zu einem Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Paderborn eingeladen. „Vor dem Hintergrund des Anschlags in Halle hat unsere Veranstaltung leider eine große Aktualität gehabt“, so Reinhard Borgmeier, Vorsitzender der Linksfraktion. Der rund zweistündige Spaziergang durch die Innenstadt, der von Monika Schrader-Bewermeier (Christlich-Jüdische Gesellschaft) geleitet wurde, konzentrierte sich auf einige wenige Stellen, die aber exemplarisch für die Vielfalt jüdischen Lebens in Paderborn stehen.

Linksfraktion / offene Liste lädt ein zur Stadtführung mit Monika Schrader-Bewermeier (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit)

Treffpunkt: Samstag 19.10. um 16 Uhr, Mahnmal an der alten Synagoge

Der rechtsextreme Anschlag auf die Synagoge in Halle mit zwei Toten und mehreren Verletzen macht sprachlos. Die Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens ist nicht hinnehmbar; antisemitische Strömungen müssen aufs Schärfste bekämpft werden.

Veranstaltung des Paderborner Flüchtlingsrats zum Tag des Flüchtlings 2019
Dienstag, 8. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Lukas Gemeindezentrum, Am Laugrund 5

Warum ist das Kirchenasyl so umstritten? Soll das Kirchenasyl abgeschafft werden? Warum wird es eigentlich gebraucht?
Über diese Fragen diskutieren: Christoph Keienburg, Pfarrer, Flüchtlingsbeauftragter des Ev. Kirchenkreises
Marcus Baumann-Gretza, Justiziar des Erzbistums Paderborn
Daniel Sieveke, MdL, Vorsitzender des Innenausschuss im Landtag NRW

Moderation: Sylvia Homann, Radio Hochstift, anschließend Come-Together mit Snacks und Getränken

Zum Film über die Diskussion

Linksfraktion / offene Liste stellt Antrag auf Änderung der Leitlinien bezüglich sexistischer Werbung

Sexistische Werbung konfrontiert uns täglich - ob auf der Straße oder im Internet. Mal ist es ein aufgesprühter Penis auf einem Frauenrücken mit dem ein Smoothie Hersteller für sein Produkt werben möchte, ein anderes Mal nutzt eine Versicherungsagentur Assoziationen zum Rotlichtmilieu um Aufmerksamkeit zu erwecken. Vor diesem Hintergrund stellt die Linksfraktion / offene Liste in der nächsten Sitzung der Gleichstellungskommission den Antrag, die Leitlinien der Stadt Paderborn bezüglich sexistischer und diskriminierender Werbung zu modifizieren.

Die Vergabe von Werbeaufträgen ist durch einen Vertrag zwischen der Stadt und der Dienstleistungsfirma Ströer geregelt. Dort heißt es unter Paragraph 5, dass Werbeaufträge zurückzuweisen sind, die „gegen die guten Sitten ...“ verstoßen. „Bei dieser Formulierung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff“, sagt Rechtsanwältin Elke Süsselbeck, die die Linksfraktion in der Gleichstellungskommission vertritt.

Setzen sich für Gedenken an Roma und Sinti ein: Giano Weiß und Reinhard Borgmeier

„Die Bilanz des nationalsozialistischen Terrorregimes für die Paderborner Roma und Sinti fällt erschreckend aus“, fasst Stadtarchivar Wilhelm Grabe die von ihm angelegte Dokumentation zur „Verfolgung von Roma und Sinti in Paderborn von 1933 bis 1945“ zusammen. Eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen an diesen Volksgruppen steht bis heute aus. 2017 machte Giano Weiß, dessen Familie selbst Opfer des Nazi-Regimes wurde, auf dieses Versäumnis aufmerksam. Jetzt stellt die Linksfraktion / offene Liste in der nächsten Ratssitzung eine Anfrage dazu.

Video zeigt Schwachstellen in der Radverkehrsführung

Setzt sich für Verbesserung der Radverkehrsführung ein: Werner Gaube an der Hatzfelder Straße

Paderborn hat sich im Rahmen des Integrierten Mobilitätskonzeptes (IMOK) und auch als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der fußgänger- und fahrradfreundlichen Städte, Gemeinde und Kreise in NRW (AGFS) verpflichtet, den Radverkehr in allen Stadtteilen zu fördern und zu verbessern. Vor diesem Hintergrund stellt die Linksfraktion / offene Liste im nächsten Bezirksausschuss Schloss Neuhaus / Sande eine Anfrage zum Thema Radwege. Die Fraktion nimmt den Radweg auf der Hatzfelder Straße in den Blick. Dort müssen Radfahrende im Bereich von der Dubelohstr. bis zur Bielefelder Str. immer wieder Schwenkmanöver ausführen. Teilweise wechselt sich der Radweg ab mit einem Parkstreifen – der dann auch von Autos als solcher genutzt wird.